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Unsere Weine

Wir schreiben das Jahr 2008. Zum fünften Mal in Folge verleiht das Saarland Winzer Thomas Schmitt den Großen Staatsehrenpreis. Die Klassiker seines Weinguts sind nun mal beliebt. Es reicht ihm aber nicht. Thomas Schmitt will sein Produkt weiterentwickeln. Er will einen Wein anbauen, der mit modernster Technik und dennoch auf traditionelle Weise im trockenen Segment hergestellt wird. Der Kellermeister erfindet die Premium-Serie 1725. Hier treffen Tradition und Moderne zusammen: 1725 ist die urkundliche Ersterwähnung des Weinguts. 

2014 landet Thomas Schmitt mit seiner Premium-Edition den Volltreffer. Sein Grauburgunder wird ausgezeichnet als der Beste Deutschlands. Ansporn genug, den nächsten Schritt zu wagen. 

Die Pyramide hat mit den Klassikern die Basis und mit der 1725er Serie die Spitze. 2015 fügt Thomas Schmitt der Pyramide eine neue Ebene ein und besetzt mit den Lagenweinen ein hochwertiges mittleres Segment. 

"Wir bieten drei grundsätzlich verschiedene Weinstile an, die sich deutlich in der sensorischen Wahrnehmung unterscheiden", sagt Winzer Schmitt. Worin der Unterschied liegt? In der Erntemenge und in der Summe unterschiedlicher Behandlungen des Weines im Keller.

Die Klassiker

Die Klassiker sind die klassischen Gutsweine und der perfekte Einstieg in die Weinmanufaktur. Winzer Thomas Schmitt beschreibt die Klassiker als "leichte und bekömmliche Sommerweine mit spritziger Frische, die Lust und Laune machen". Die Weine werden "jung" getrunken, am besten also im ersten Jahr.

Sie sind Durstlöscher, Essensbegleiter und Terrassenweine zugleich.

Rund 80 Hektoliter Traubenmost pro Hektar erntet der Winzer. Die Weine werden drei Monate im Hefelager im Edelstahl-Fass kaltvergoren ausgebaut und meist im Februar/März in eine braune Schlegelflasche mit Drehverschluss abgefüllt. Die Klassiker sind sofort trinkreif und der meistverkaufte Wein des Weinguts Schmitt-Weber.

Die Lagenweine

Die Lagenweine sind Ortsweine und damit beste Botschafter der Region an der saarländischen Mosel. Thomas Schmitt spricht von " Spätlesen im trockenen Segment mit feiner cremiger Textur und Schmelz. Sie sind gehaltvoll, kräftig und harmonisch."

Er erntet rund 60 Hektoliter pro Hektar. Die Trauben werden mindestens sechs Monate im Hefelager ausgebaut - und zwar im großen Seguin-Moreau Eichenholzfass. Die Abgabe der Weine beginnt nach weiteren sechs Monaten Flaschenreife - in der traditionellen Burgunderflasche mit hochwertigem Naturkork und Zinnkapsel.

Die besondere Kunst an diesem Segment: Die Weine sind mit ihrer natürlichen Säure abgefüllt worden. Das fruchtige Potenzial der Trauben, die mineralialische Frische und die klar strukturierten Tanine sind harmonisch abgestimmt.  Er sagt: "Sensorisch präsentieren sich die Weine mit einer klar strukturierten Säure, mineralischer Frucht und feinem Schmelz, unterstützt mit einem feinen dezenten Holzeinsatz. Die Weine werden nach zwei bis drei Jahren auf ihrem Höhepunkt sein."

Lagenweine bietet das Weingut Schmitt-Weber seit 2015 an.

Die Premium-Weine 1725

Die bekannte und beliebte Premium-Serie 1725 wird in der Klassifikation als "Große Lage" bezeichnet. In der "Großen Lage" reifen die einzigartigen Weine. Thomas Schmitt spricht von "trockenen Spätlesen mit kräftigem nachhaltigen Bouquet und einem enormen Potenzial. Die Weine sind trocken ausgebaut. Sie haben eine cremige Struktur, sind kräftig und harmonisch. Sie besitzen eine gute Länge mit sehr viel Schmelz und Körper." Diese erinnern durch ihren kräftigen Abgang an die großen Burgunder aus dem benachbarten Burgund.

Zur Vinifizierung sagt Winzer Schmitt: "Die Weine wurden nach der alkoholischen Gärung erneut malolaktisch vergoren. Damit können wir Weine auf international höchstem Niveau produzieren."

Die Erntemenge ist im Vergleich zu den beiden ersten Segmenten deutlich reduziert und liegt bei rund 30 Hektolitern pro Hektar. Die Selektion passiert dadurch, dass die Traubenmenge im Sommer halbiert wird.

Die Premium-Weine werden mindestens ein Jahr im Hefelager in 600 Liter fassenden Seguin-Moreau Holzfässern auf der Feinhefe ausgebaut. Ihre Trinkreife setzt nach etwa sechs Monaten Flaschenreife ein und hält bis zu zehn Jahre an. Abgefüllt werden die Premium-Weine in schwere, traditionelle Burgunderflaschen mit exklusiv handverlesenen Naturkorken und einem stilvollen Flaschensiegel.

Die Premium-Serie 1725 bietet das Weingut seit 2010 an. Im Jahr 1725 ist in der Familie Schmitt erstmals urkundlich Weinbau nachweisbar.